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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Beim Angriff auf das von der Musketeer (Schwesterschiff) eingepeilte U-Boot U 758 am selben Tag verfehlt ein Torpedo des U-Bootes den Zerstörer knapp.

War es das?


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Hallo,egon
Der fatale Transportauftrag lag schon ein Vierteljahr zurück,nicht nur Frauen an Bord bringen Unglück!
mfg karat


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Über Frauen an Bord habe ich auch schon nachgedacht aber nichts dazu gefunden. Hast Du die Geschichte?


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Hallo,egon
Plymouth 10.Juli 1943,ein Bild vom Ende des Transportauftrags der ORP Orkan.Das "Transportgut"hatte noch einige Stationen vor sich,erst 2008 ist es zur hoffentlich letzten Ruhe gekommen:
36205
mfg karat


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Dann starte ich eine neue Quizfrage:

Welsches deutsche U-boot wurde von den Allierten in Frankreich erbeutet und wurde innerhalb von 2 Monaten seetüchtig gemacht um es gegen Japan zum Einsatz zu bringen?
Aber dazu kam es wegen Japans kapitulation nicht mehr.
Das besondere daran:
Der junge und kriegserfahrene französiche u-boot Kommandant sowie ein weiterer franz. Offizier waren überzeugt das nur mit einer deutschen Besatzung hinzukriegen und durften sich die Männer aus einem Kriegsgefangenlager aussuchen. Die Erprobungsfahrten erstreckten sich auf bis zu 300 Seemeilen.
Welsch eine Gefahr (aus zweifacher Sicht) für die beiden Franzosen! Aber genau das Gegenteil trat ein.

Wenn die Frage zu einfach ist, möchte ich noch wissen um welsche Gefahren handelte es sich?


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Hallo,egon
Ich dachte du schreibst wenigstens noch daß Särge an Bord eines Schiffes diesem Unglück bringen,auch wenn es der Sarg des Ministerpräsidenten der polnischen Exilregierung,Obersten Befehlshaber und Generalinspekteur der polnischen Streitkräfte Władysław Eugeniusz Sikorski ist.Das war meine eigentliche Frage.
Aber nun die Antwort auf deine Frage.Es handelt sich um U-766 als"Laubie"unter dem Kommando von Lieutenant de Vaisseau Brunet in den Dienst der Französischen Marine gestellt.Die Möglichkeit auf deutsche Matrosen zurückzugreifen war eine Folge der"Konvention von La Rochelle"die die Belagerung der Festung vertraglich regelte :mrgreen:
Die erste Gefahr war daß die deutschen Besatzungsmitglieder das Boot sabotieren,an entsprechenden Gerüchten war nichts dran,der Tieftauchtest mit 187m wurde im Herbst bestanden.
Die zweite Gefahr war daß die deutschen Besatzungsmitglieder das Boot entführen z.Bsp. nach Spanien.1982 haben drei ehemalige Besatzungsmitglieder über den Plan das Boot nach Irland zu entführen in der "Bild"berichtet.
mfg karat


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Hört sich spannend an. Was wollten sie in Irland?
Gibt es dafür Gründe wieso ausgerechnet Irland?


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
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Hallo,Ralph
Irland war neutral und deutschfreundlich,Ministerpräsident Éamon de Valera kondolierte als einziger Regierungschef um Tod Adolf Hitlers:
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-irische_Beziehungen
mfg karat


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Wieder was dazu gelernt!


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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@Karat,
das mit den Särgen hatte ich nicht gefunden, vielleicht auch nicht gut genug gesucht.

Hätte nicht gedacht das Du diese Nuss so schnell knacken würdest ;-)

Hier der Eintrag aus Georg Högels Buch "Embleme, Wappen, Mailings - deutscher U-Boote 1939-1945" auf den Seiten 145/146:

Der langjährige französische Botschafter Brunet war Ende des Krieges in Europa 25 jahre alt und damit beauftragt worden, das in La Rochelle erbeutete Boot U 766 einsatzfähig zu machen, um es im Kampf gegen die Japaner zum Einsatz zu bringen.
Da Brunet überzeigt war, dies nur mit (gefangenen) deutschen U-Boot-Fahrern bewerkstelligen zu können, suchte er sich die Leute hierfür aus.
So wurde U-Daddeldu seetüchtig gemacht.
Als Besatzung dienten zwei französische Offiziere, der Rest bestand aus Deutsche und es ging bis zu 300 Seemeilen weit raus.
Dies erfolgte auf "Vertrauen auf Gegenseitigkeit" glaubte Brunet, bei der Möglichkeit das Boot zu entführen, eventuell in das neutrale Spanien.

Auf den Bildzeitungsartikel (vom 31.01.1982) auf welchen dieser Text basiert, meldet sich sich später drei Mann der damaligen Besatzung.
Wilhelm Kruse, ehem. Stabsoberfunkmeister, Friedrich Pörzgen, ehem. Masch.OGefr. und Christan Eichenbauer.
Diese meinten: "Wir hatten tatsächlich eine Entführung geplant, aber nicht nach Spanien, sondern nach Irland".


Die besagte Bildzeitung gibts wohl noch als Geburtstagszeitung für 35,-€, aber hier die Geschichte wo auch die Gefahren für die 2 Franzmänner beschrieben sind aus anderer Quelle:

In den letzten Tagen des Krieges war Brunet, 25, U-Boot-Offizier, hatte fünf Jahre Einsätze gegen Hitler-Deutschland gefahren. Als die Allierten den deutschen Stützpunkt La Rochelle eroberten, erbeuteten sie das Unterseeboot U766. U766, auch Daddeldu zum Einsatz gegen Japan seetüchtig zu machen. Seine Antwort: "Das klappt nur mit einer deutschen Besatzung". Nach anfänglichen Zögern bekam er sie aus einem Kriegsgefangenenlager. Innerhalb von zwei Monaten hatten die Seelords das Boot im Schuß. Die Leute von La Rochelle ließen sich das seltsame Schauspiel nicht entgehen, wenn Daddeldu zu Probefahrten auslief: An Deck deutsche Matrosen, auf dem Turm die Trikolore und ein französicher Kommandant.
Brunet: "Wohl war mir anfangs nicht. Wir gingen bis zu 300 Seemeilen raus. Außer mir gab es nur einen französichen Offizier. Die Deutschen hätten uns leicht über Bord schmeißen und das Boot ins neutrale Spanien entführen können." Aber Kommandant und Besatzung wurden Freunde. Ehe aber U766 zum Einsatz kam, kapitulierte Japan. Brunet: "In Bonn hatte ich immer gehofft, daß sich ein Besatzungsmitglied melden würde." Er hoffte vergebens.
- Weitere Zeitungsnotiz vom selben Verfasser. -
Vorletzten Mittwoch habe ich ihnen hier eine abenteuerliche Geschichte erzählt. Monseur Brunet, viereinhalb Jahre Frankreichs Botschafter in Bonn hatte 1945 als französischer Offizier eine deutsche U-Boot-Besatzung befehligt. Auftrag: Gegen Japan zu Kämpfen. Während seiner Bonner Zeit hatte Brunet vergeblich gehofft, von einem seiner deutschen "Seelords" mal ein Lebenszeichen zu bekommen. Bild war drei Stunden auf der Straße, schon meldete sich der erste: Wilhelm Krause (68), ehemaliger Stabsoberfunkmeister. Brunet erinnerte sich sofort: "Als wir in La Rochelle ablegten, gab ich, wie bei uns üblich, den Befehl leise. Kruse wiederholte das Kommando donnernd "Leiinen los!". Friedrich Pörgen, einst Maschinenobergefreiter, meldete sich aus Niedersachsen: "Als Brunet uns aus dem Kriegsgefangenenlager holte, dachte ich zuerst, die erschießen dich wegen irgendeinem versenkten Dampfer." Aber Brunet hat uns sein Leben zu verdanken. Nach einem Tauchmanöver kamen wir nicht mehr hoch. Der französische Offizier hatte einen Fehler gemacht. Erst wir Deutschen haben das Boot dann wieder an die Oberfläche bekommen."
Vertrauen auf Gegenseitigkeit glaubt Brunet heute. "Die deutschen Matrosen hätten ihr U766 ja auch ins neutrale Spanien entführen können." Christian Eichenauer (56), Dortmund: "Wir hatten tatsächlich eine Entführung geplant; aber nicht nach Spanien, sondern nach Irland."


Warum U-766 "Daddeldu" genannt wurde hat Georg Högel in seiner 4.Auflage nicht beschrieben. Würde mich aber interessieren. Leider ist er 2014 verstorben und ich weiss nicht ob irgendjemand sein Werk weiterführt.
Mittlerweile könnte ich dank e-bay auch zur Aufklärung eines Malings beitragen. Sicherlich ist in den letzten 10 Jahren noch viel mehr Material aufgetaucht was eine Neuauflage immer wieder Rechtfertigt.
Hat jemand von euch das Buch?


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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@Karat,
Du hast doch nicht etwa die Bild am Sonntag vom 31.01.1982 ???

Ich habe eine alte Bildzeitung aus dieser Zeit als ein Boot gehoben wurde. Muss ich mal suchen und scanne die Gerne für euch.


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Hallo,Egon
Die Bild habe ich natürlich nicht,aber eine neue Frage um das Quiz nicht gleich wieder einrosten zu lassen.Bleibe gleich bei der Seefahrt :mrgreen: Ein Schiff das in zwei Weltkriegen im Einsatz war die "Santa Elena".1907 als Frachter der Santaklasse für die Hamburg-Süd gebaut wurde sie 1914 requiriert und bis 1915 zum Flugzeugmutterschiff umgebaut.Sie war also kein Flugzeugträger wie es hier in dem Buch"Geschichte der Luftfahrt"steht.
3636436363
1919 war sie dann ein paar Monate die USS"Santa Elena" (ID 4052).Ab Februar 1922 dann die"Linois"der französischen Reederei Chargeurs Reunis,1942 von der Italienern erbeutet und als"Orvieto"im Mittelmeer eingesetzt.Im September 1943 ging sie in Genua wieder in deutsche Hand und erhielt ihren ursprünglichen Namen zurück.Elf Monate später wurde sie dann versenkt.
Frage wäre wo und Versenkungszweck,wenn auch der zweite Fehler des Buchs gefunden wird ;)
mfg karat


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Hmm, bin da nicht so der Experte, aber fand folgendes:

Als sich die deutschen Truppen nach und nach aus Frankreich zurück ziehen mussten, wurde die Santa Elena im August 1944 im Hafen von Marseille versenkt um als Blockschiff gegen alliierte Transportschiffe zu dienen.

Das Wrack wurde 1945 gehoben und anschließend verschrottet.


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 Betreff des Beitrags: Re: 2.Weltkriegs Quiz
BeitragVerfasst: 03.2009.04 , 23:31 
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Hallo,Ralph
Ganz genauso wars!Du hast es damit gelöst und kannst die nächste Frage stellen.
Der zweite Fehler im Buch sind die 16 Flugzeuge,richtig wäre 6.
mfg karat


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